CATFISH CAMP CASPE

 

Angeln in Caspe am Ebro

Der Stausee Aragon ist ein Oberstausee. Hier kann man auf Zander, Barsch, Karpfen und Wels angeln.

Das Aragón-Meer, auch Stausee Mequinenza genannt, entstand durch den Bau einer gleichnamigen Staumauer im Flussbett des Ebro. Dieser große Binnensee erstreckt sich über 110 km und trennt die Monegros vom Bajo Aragón. Aufgrund seiner gewaltigen Ausmaße hat sich fast das gesamte Umfeld verändert: das Klima, die Wirtschaft einiger Ortschaften und sogar der Charakter der Einheimischen.

Die Ufer des Sees sind von großer und unerwarteter Schönheit. Die von Pinien und Sadalbäumen bewachsenen Steilhänge, die unendlichen Strände, die Klippen und die mit Pappeln und Weiden bewachsenen Ufer sind wie Postkarten einer ständig wechselnden, unendlichen Folge.

Rund um das Aragón-Meer lebt die typische Steppenfauna zusammen mit den Tierarten des Ufer-Feuchtgebiets. Reiher und Möwen teilen ihr Wohngebiet mit Weihen und Hirschen.

LANDSCHAFT

Sie ist sehr kontrastreich: Von der öden Wüstenei und dem Steppenland in der Nähe von Los Monegros bis zu den mit Pinien, Kermeseichen und wildem Gebüsch bewachsenen Regionen ist alles dabei. Es gibt auch Olivenhaine und große, bewässerte Obst- und Gemüsefelder. Das Aragonische Meer ist von zahlreichen Klippen und Uferwäldern mit einer vielfältigen und interessanten Tierwelt umgeben.

Das Ufer des Aragonischen Meeres gleicht einer langen Oase.

Caspe. SERVICELEISTUNGEN

Die Stadt Caspe liegt nur fünf Minuten von unseren Apartments entfernt und bietet unseren Gästen alle notwendigen Serviceleistungen für einen ausgezeichneten Urlaub.

Klinik und Apotheken. Polizei und Gendarmerie. Supermärkte, verschiedene Läden und Boutiquen. Es gibt außerdem eine Reparaturwerkstätte für Kfz und Boote, Tankstellen, einen Taxiservice, einen Bahnhof und öffentlichen Busverkehr. Dies ist nur eine Auswahl der Serviceleistungen, die unseren Gästen zur Verfügung stehen.

Für Wels und Karpfen gilt in unserem Angelcamp nur Catch and Release! Zander kann man in beschränkten Mengen für den eigenen Gebrauch mitnehmen.

Zander

 

Der Zander ist ein nicht leicht zu überlistender Fisch. Gerade das macht ihn für viele Angler so interessant.

Die Zanderpopulation im Río Ebro ist so hoch, dass die Angler kaum zur Ruhe kommen. Im Frühjahr und Herbst sind Tagesfänge von 10 bis 20 Exemplaren keine Seltenheit. Hier könnt ihr euch beim Spinnfischen so richtig verausgaben.

Große Exemplare werden oft in der kalten Jahreszeit gefangen, und bei Hochwasser suchen Zander die ruhigen Stellen auf. Dennoch kommt es vor, dass man bei strahlendem Sonnenschein einen Zander überlisten kann. Wie bei anderen Zielfischen auch gilt: Je häufiger man versucht, einen Zander zu fangen, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt. Besonders erfolgversprechend sind Stellen, an denen sich viele kleine Fische aufhalten.

Die Rutenlängen für Zander und Barsch sind unterschiedlich: vom Ufer aus benötigt man Ruten mit einer Länge von 2,00 bis 2,70 Metern, ein Wurfgewicht von 40 Gramm und eine Rolle mit viel Schnur für weite Würfe. Die geflochtene Schnur sollte bis zu einer Stärke von 0,14 Millimetern ausgelegt sein, für den Fall, dass ein Wels beißt.

Die Gummifische für Zander sollten zwischen 8 und 15 Zentimetern lang sein. Sie sollten nicht zu groß sein. Kleine Gummifische sind der Schlüssel zum Erfolg. Wählen Sie Gummifische, die wenig bis keine Eigenaktion haben. Das hat mehrere Gründe. Je geringer die Eigenaktion, desto weniger Wasserwiderstand und desto schneller Grundkontakt. Der Köder kann also deutlich leichter gebleitet werden als ein Köder mit viel Eigenaktion.

Ein Gummifisch für Zander muss in kleinen Sprüngen über den Grund hüpfen. Es gibt verschiedene Methoden, den Köder so zu präsentieren – hier muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Manche bevorzugen langsam geführte Köder, andere eher hektisch schwimmende Gummifische.

Waller (Wels)

am Rio Ebro und im Stausee Caspe zu angeln bedeutet Anglerglück pur! Der Ebro, einer der bekanntesten Flüsse Spaniens, lockt bereits jetzt wieder Wallerfischer zum Angelurlaub nach Spanien. Hier erwartet Sie ein wahres Anglerparadies – egal, ob Sie bereits passionierter Wallerfischer sind oder es werden wollen.

Im Stausee Caspe warten große Welse (Waller) und kapital große Wildkarpfen auf Ihren Besuch. Der Flusslauf des Ebros sorgt für stetig frisches Wasser im Stausee Caspe, der in Anglerkreisen als bekanntes Revier für sportliches und erfolgreiches Angeln gilt.

Die derzeit am häufigsten verwendete und praktischste Art des Fischfangs ist das Angeln mit Pellets, eine äußerst beliebte Technik. Das System ist identisch mit dem Karpfenfang, allerdings werden größere Haken, Bleigewichte und stärkere Angelschnüre verwendet. Mit dieser Methode sind auch Fänge von großen Karpfen recht üblich, für die drei Pellets auf dem Vorfach kein Problem darstellen.

Benötigte Ausrüstung: Welsruten mit einer Länge von ca. 3 m und einem Wurfgewicht von 300–500 g, Bleigewichte von 300–600 g (je nach Entfernung und Stromstärke), Einzelhaken der Größe 2/0–3/0 und Schnüre mit einer Belastbarkeit ab 60 kg. Man angelt mit angezogener Bremse, die Rute liegt senkrecht im Wels-Rutenhalter. Wenn Sie den Wels anködern, können Sie diese Fische an manchen Stellen in riesigen Schwärmen antreffen und dann problemlos auch mehrere Dutzend Stück täglich fangen.

Karpfen:

Aufgrund der konstant höheren Wassertemperaturen als beispielsweise in Deutschland und des damit verbundenen reichhaltigen Nahrungsangebots unter Wasser sind die Durchschnittsgewichte in den letzten Jahren erneut deutlich gestiegen. Es wurden bereits Fische mit einem Gewicht von über 50 Pfund und einer Länge von über 1,20 m gefangen. Der Ebro braucht sich somit in keiner Weise vor anderen europäischen Top-Karpfengewässern zu „verstecken“ und übertrifft diese meistens sogar, was die Anzahl der Bisse betrifft. Mit einer durchdachten Platz- und Futterstrategie lassen sich hier wahre „Sternstunden“ erleben. Zudem sind die spanischen Karpfen aufgrund ihrer gestreckten, muskulösen Wildkarpfenform deutlich stärker im Drill als die heimischen Karpfen in Deutschland. Es warten also auch hier spektakuläre Drills mit wunderschönen Fischen auf Sie!

 

Gefischt wird mit Boilies, Pellets und Mais an der Haarmontage am Festbleisystem. Aufgrund der Unterwasserhindernisse (Felsen, Holz, Muscheln etc.) ist robustes Karpfengerät und insbesondere eine monofile 40er Hauptschnur erforderlich.